Wintereinbruch: Straßen gesperrt
Wintereinbruch: Straßen gesperrt
Baden-Baden (red) - Nach dem heftigen Wintereinbruch sind weiterhin einige Straßen im Höhengebiet gesperrt. Auf der B500 krachte am Montagmorgen zwischen Unterstmatt und Mummelsee ein Lkw in einen umgestürzten Baum. Die Bundesstraße ist im Bereich Sand teilweise gesperrt.

Bereits am Sonntagmittag geriet ein 57-jähriger Fahrer eines Range Rover auf der L76b bei Gernsbach aufgrund von Schneeglätte in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem VW einer 24-Jährigen. Verletzt wurde niemand.

Verkehrschaos am Mummelsee

Zwischen 13 Uhr und 17 Uhr kam es im Bereich des Mummelsees bei Seebach aufgrund des großen Besucherandrangs zeitweise zu einem Verkehrschaos. Fahrzeuge des Räumdienstes sowie Linienbusse konnten die B500 teilweise nicht mehr passieren. Beamte des Polizeireviers Achern/Oberkirch regelten schließlich den Verkehr.

Lkw kracht in umgestürzten Baum

Der 61 Jahre alte Fahrer eines Lkw war am Montag um kurz nach 4 Uhr auf der B500 zwischen Unterstmatt und Mummelsee unterwegs, als infolge von Schneebruch ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Der Lenker des Schwergewichts konnte dem Hindernis nicht mehr rechtzeitig ausweichen und krachte in das Gehölz. Es entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro.

Weitere Schneebrüche, Straßensperrungen und massive Verkehrsbehinderungen waren außerdem im Bereich der Oppenauer Steige sowie der L86 bei Sasbachwalden zu beklagen. Erkenntnisse über Personenschäden lagen der Polizei zunächst nicht vor.

Hubschrauber im Einsatz

Auch am Montagvormittag waren große Teile der Strecken nicht befahrbar, was in erster Linie auf Schneebruch zurückzuführen ist. Zur Überprüfung des betroffenen Bereichs setzte die Polizei einen Hubschrauber ein. Laut der Verkehrszentrale Baden-Württemberg ist auf der Schwarzwaldhochstraße (B500) zwischen Mehliskopf und Ruhestein eine Fahrbahn bis voraussichtlich 18 Uhr gesperrt. Zwischen Kniebis-Alexanderschanze und Hundseck kommt es wegen umgestürzter Bäume und der schneebedeckten Fahrbahn zu Behinderungen. Verkehrsteilnehmern wird geraten, den Bereich zu umfahren.

Symbolfoto: dpa

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