Wirbel um "Nachtschicht"
Wirbel um 'Nachtschicht'
Baden-Baden (red) - Ein an seinem Arbeitsplatz zurückgelassenes Ladekabel hat einem Mitarbeiter am Mittwochabend keine Ruhe gelassen und ihn zur Rückkehr zu seinem Betrieb bewogen. Das sorgte für reichlich Aufregung - bei seinem Chef und bei der Polizei.

Um sein Missgeschick zu korrigieren, machte sich der Mann mit Schlüssel und Chip auf den Weg zu seinem Brötchengeber. Nachdem er sich ordnungsgemäß Zugang zu den Betriebsräumen verschafft hatte, leuchteten kurz nach 22.30 Uhr seine Augen und er machte sich mit Kabel und einem guten Gefühl auf den Nachhauseweg.

Eindringling gemeldet

Parallel hierzu spulte sich ein völlig anderes Szenario ab. Der Geschäftsführer meldete sich telefonisch beim Polizeirevier Baden-Baden und berichtete, dass sich ein Eindringling Zugang zu seiner Firma verschafft habe.

Mehrere Streifen vor Ort

Von der Überwachungskamera seien ihm eindeutige Bilder auf sein Handy übermittelt worden. Während mehrere Streifen voller Tatendrang anrückten, lösten sich vor Ort die misslichen Umstände auf.

Missverständnis aufgeklärt

Der zwischenzeitlich von seinem Chef ebenfalls über den vermeintlichen Einbruch informierte Arbeiter kehrte an den Ort der Aufregung zurück und sorgte für Aufhellung. Mit einem Zuschlag für seine eingelegte "Nachtschicht" wird er wohl nicht rechnen können, meint die Polizei in einer Mitteilung.

Symbolfoto: av

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