Starkregen: Landkreis will koordinieren
Starkregen: Landkreis will koordinieren
Bischweier (hr) - Starke Regenfälle lösten im vergangenen Sommer in vielen Gemeinden in Mittelbaden den Großeinsatz von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Baubetriebshöfen, Rotem Kreuz und der Polizei aus.

Da von Starkregen nahezu jede Kreisgemeinde betroffen ist, hat der Landkreis vorgeschlagen, dass das Landratsamt im Hinblick auf ein Starkregen-Risikomanagement koordinierend für die Kommunen tätig wird. Das teilte der Bischweierer Bürgermeister Robert Wein mit.

Die geschätzten Kosten in Höhe von 600.000 Euro für die Grundlagenermittlung, die Starkregen-Gefahrenkarte, die Analyse kritischer Objekte und Infrastruktureinrichtungen, die Bewertung des Überflutungsrisikos und die Erarbeitung eines Handlungskonzepts zur Risikominimierung werden vom Land zu 70 Prozent übernommen.

Der Landkreis Rastatt beteiligt sich zu zehn Prozent und stellt eine Planstelle zur Verfügung. Der Anteil der Gemeinde Bischweier beträgt 1.560 Euro. Das Konzept hat der Bischweierer Gemeinderat jüngst zustimmend zur Kenntnis genommen.

Symbolfoto: dpa

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