260.000 Beschäftigte wollen lieber frei als mehr Geld
260.000 Beschäftigte wollen lieber frei als mehr Geld
Frankfurt (dpa) - In der deutschen Metall- und Elektroindustrie wollen viele Beschäftigte kürzer treten. Rund 260.000 Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder oder pflegende Familienangehörige haben die entsprechenden Möglichkeiten zur Arbeitszeitverkürzung genutzt.

Diese Zahlen meldete der wie Erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann. Sie erhalten nach dem jüngsten Tarifvertrag auf Antrag acht zusätzliche freie Tage statt eines in diesem Jahr erstmals fälligen tariflichen Zusatzgeldes. Laut IG Metall waren 93 Prozent der Anträge auf mehr Freizeit in den Betrieben erfolgreich.

Die Gewerkschaft steigerte 2018 im Zeichen der Tarifrunde nach einer Delle im Jahr zuvor auch die Zahl der Mitglieder. Sie stieg um 8.000 auf 2,27 Millionen. In der Folge erreichten auch die Mitgliedsbeiträge mit 585 Millionen Euro einen neuen Höchststand.

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der Dienstagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper.

Symbolfoto: dpa

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