Pläne für die Umgestaltung der Sprungtürme stehen
Pläne für die Umgestaltung der Sprungtürme stehen
Baden-Baden (sre) - Zusätzliches Plexiglas an den Geländern und ein Zwischenpodest am Aufgang vom Fünf- zum Zehnmeterbrett: Mit diesen Maßnahmen sollen die Sprungtürme im Steinbacher Freibad und im Hardbergbad an die heute geforderten Standards angepasst werden. Ziel ist es, die Sprungtürme schon bald zu sanieren und dann pünktlich zum Saisonstart Mitte Mai wiederzueröffnen.

Noch immer wartet man auf die formelle Genehmigung von den entsprechenden Stellen, erläuterte Karsten Auer, Abteilungsleiter Planung bei den Stadtwerken, im BT-Gespräch. Allerdings gibt es bereits genaue Pläne und eine Visualisierung, wie die Sprungtürme künftig aussehen könnten (siehe nebenstehendes Bild).

Wie berichtet, war die ultimative Freibad-Mutprobe in der Kurstadt im vergangenen Jahr ins Wasser gefallen: Die beiden Sprungtürme waren für die Saison gesperrt, weil sie den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Erstes Problem war die fast senkrechte Leiter, die ohne Zwischenpodest vom Fünf- zum Zehnmeterbrett führt. Das ist laut einer DIN-Norm nicht mehr zulässig, weil jemand, der hier stürzen würde, zu tief fallen könnte. Deshalb soll es künftig auf halber Höhe ein Zwischenpodest geben.

Das zweite Problem sind die aus Horizontalstreben bestehenden Geländer: Jemand könnte auf die Streben des Geländers klettern und dann herunterfallen, so die Befürchtung. Deshalb soll nun zwischen den Streben Plexiglas angebracht werden. Heute müsse eben jede Eventualität abgedeckt werden, meinte Abteilungsleiter Auer mit Blick auf die immer strengeren Vorschriften. Thomas Müller, der Leiter der Bäderbetriebe der Stadtwerke Baden-Baden, hatte bereits im vergangenen Jahr berichtet, dass es seines Wissens nach in den vergangenen Jahrzehnten nie einen Unfall an einem der Bretter gab.

Grafik: Stadtwerke/SchickGmbH

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