Staatsanwaltschaft geht von Mord aus
Staatsanwaltschaft geht von Mord aus
Rastatt (red) - Einem jetzt 59-jährigen Deutschen wird zur Last gelegt, in den frühen Morgenstunden des 17. Aprils 2018 in Rastatt seine Ehefrau getötet zu haben.

Erst habe er mit einem Baseballschläger auf die Schlafende eingeschlagen. Als sie dann erwacht sei, habe er sie erwürgt, so die Staatsanwaltschaft, die im Herbst Anklage erhoben hatte (wir berichteten); der Mann sei von Anfang an geständig gewesen.

Wie erst jetzt aus einer Mitteilung der Strafverfolger hervorgeht, fand bereits die Hauptverhandlung statt, bei der die Staatsanwaltschaft auf Grundlage des Sachverständigengutachtens von einer Verminderung der Schuldfähigkeit ausging und wegen Mordes eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren beantragt hat.

Am Freitag, 13 Uhr, verkündet die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Baden-Baden ihr Urteil.

Symbolfoto: dpa

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