Wilde Verfolgungsjagd durch Rastatt
Wilde Verfolgungsjagd durch Rastatt
Rastatt (red) - Zu einer wilden Verfolgungsjagd ist es in der Nacht zum Montag in Rastatt gekommen. Dort versuchte die Polizei, einen Raser zu stellen.

Beamten des Polizeireviers Rastatt war der VW-Fahrer in der Nacht von Sonntag auf Montag aufgefallen. Die Polizisten wollten ihn gegen 1.30 Uhr im Bereich der Kaiserstraße kontrollieren.

Als der Fahrer jedoch den Streifenwagen bemerkte, beschleunigte er stark und reagierte auch nicht auf die Haltesignale der Beamten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er fuhr dann mit hohem Tempo in Richtung Niederbühl davon.

Bei der Verfolgungsjagd missachtete der Passat-Fahrer laut Polizei mehrere rote Ampeln. Zudem schaltete er mehrfach das Licht aus, um die Polizisten abzuhängen.

Die gefährliche Flucht führte im weiteren Verlauf unter anderem über die Murgtalstraße und Baulandstraße in Richtung Autobahn. Der Flüchtende wendete anschließend wieder und durchbrach nach weiteren gefährlichen Manövern letztlich eine Baustellenabsperrung in der Ottersdorfer Straße. Im Westring stellte der etwa 45 Jahre alte Fahrer, der laut Polizei osteuropäisch aussah, den Passat auf Höhe einer Tiefgarageneinfahrt ab. Von dort aus flüchtete er zusammen mit seinen beiden Mitfahrern zu Fuß - mit Erfolg.

Die weitere Fahndung nach dem Trio blieb nach Polizeiauskunft ohne Ergebnis. Im Rahmen der weiteren Überprüfungen stellten die Ermittler in dem Fluchtfahrzeug unter anderem Elektrowerkzeug fest. Beim Überprüfen des Fluchtwegs fand die Polizei Ausstattung zum Maskieren und weiteres Werkzeug. Alle Gegenstände sowie das Auto wurden sichergestellt. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Rastatt dauern an. Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 72 22) 76 10 zu melden.

Symbolfoto: dpa

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