Fliegerbombe in Bruchsal
Fliegerbombe in Bruchsal


Bruchsal (lsw/red) -  Eine in Bruchsal bei Karlsruhe gefundene Fliegerbombe ist am Mittwoch erfolgreich entschärft worden. Es habe keine Probleme gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Entschärfung hatte gegen 10.30 Uhr begonnen. Zuvor war das Gebiet rund um den Fundort gesperrt worden, darunter auch der Bahnhof.

Hunderte Menschen hatten nach Angaben der Stadt ihre Häuser verlassen müssen. Inzwischen könnten sie zurückkehren. Auch der Bahnverkehr laufe wieder, sagte ein Stadtsprecher. Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe war am Dienstagabend bei Bauarbeiten entdeckt worden.

Da keine aktuelle Gefahr von ihr ausgegangen war, wurde entschieden, die Bombe am Mittwochvormittag zu entschärfen. Im Bereich des Alten Güterbahnhofs wurden dann  Straßen gesperrt. Rund um den Fundort wurde in einem Randius von 300 Metern alle Menschen evakuiert. In dem Gebiet, in dem viele Wohnhäuser und Firmen angesiedelt sind, sind laut Polizeiangaben rund 1.100 Menschen gemeldet.
Auch der Zugverkehr wurde beeinträchtigt, da auch der Bahnhof von den Evakuierungen betroffen und ab 9 Uhr gesperrt war. Drei Stadtbahnlinien konnten nur noch eingeschränkt fahren, der Fernverkehr werde umgeleitet.  Betroffen waren die AVG-Stadtbahnlinien S31, S32 und S9.  Personenzüge durften zwischen 7.30 Uhr und 9 Uhr am Bruchsaler Bahnhof nicht halten, konnten ihn aber noch passieren. Ab zirka 9 Uhr galt in diesem Streckenbereich eine Vollsperrung. Von Seiten der AVG wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Stadtbahnen der Linin S31/S32 endeten am heutigen Vormittag von Rastatt kommend am Karlsruher Hauptbahnhof. Dort bestand für Fahrgäste die Möglichkeit, in die Busse des Schienenersatzverkehrs vom Karlsruher Hauptbahnhof in Richtung Bruchsal umzusteigen.


Symbolfoto: dpa

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