Zahl der Arbeitslosen nimmt deutlich zu
Zahl der Arbeitslosen nimmt deutlich zu
Stuttgart (lsw/red) - Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg hat im Januar wie üblich stark zugenommen. Die Quote stieg von 3,0 auf 3,3 Prozent, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. In Mittelbaden liegt sie aktuell bei 3,5 Prozent und damit 0,1 Prozent unter dem Wert vom Vorjahr. Bundesweit stieg die Quote um 0,4 Punkte auf 5,3 Prozent.

In Baden-Württemberg waren 201.139 Menschen ohne Job, das waren fast 16.000 oder 8,4 Prozent mehr als noch im Dezember. In Mittelbaden waren 5.724 Menschen ohne Arbeit, 242 mehr als im Vorjahresmonat. "Wie jedes Jahr steigt die Arbeitslosigkeit, weil zum Jahresende viele Verträge auslaufen und witterungsbedingt einige Arbeitsplätze wegfallen", sagte der Chef der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Christian Rauch. Auch das Ende des Weihnachtsgeschäfts sowie spürbar geringere Entlastungseffekte durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen spielten eine Rolle.

Die Arbeitslosigkeit in Baden-Baden ist von Dezember auf Januar um 63 auf 1.373 Personen gestiegen. Das waren 102 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 4,8 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,2 Prozent.

In Bühl ist die Arbeitslosigkeit im Januar um 93 auf 1.033 Personen gestiegen. Das waren 80 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 2,6 Prozent und damit 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosigkeit ist in Gaggenau von Dezember auf Januar auf 914 ( +49) Personen gestiegen. Das waren 73 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 2,9 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,6 Prozent.

Von Dezember auf Januar ist die Zahl der Arbeitslosen in Rastatt um 98 auf 2.404 Personen gestiegen. Das waren 191 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9 Prozent und damit 0,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Foto: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz