"Solange ich rennen und schießen kann"
'Solange ich rennen und schießen kann'

Stuttgart (bjhw) - Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal hat keine Ausstiegspläne. Ganz im Gegenteil: Die dienstälteste Tatort-Kommissarin will weitermachen "solange ich rennen und schießen kann". Zugeschaltet zur Jahrespressekonferenz des SWR in Stuttgart, unterstrich die 58-Jährige ihre Verbundenheit mit Figur und Rolle.

"Lena Odenthal ist eine sehr gute Freundin von mir." Und wenn es irgendwann doch in die Rente gehe, werde sie sich "einen ganz besonderen Ausstiegs-Tatort schreiben lassen" - um danach als Privatdetektivin zu arbeiten, weil sie gar nicht anders könne.

Bis dahin soll nach den Vorstellungen der Verantwortlichen allerdings noch viel Zeit vergehen und ohnehin erst einmal gefeiert werden. Zum 30. Geburtstag der - nach Nicole Heesters alias Marianne Buchmüller, produziert vom WDR - zweiten Frau in der Familie der Kommissare und -kommissarinnen entsteht eine ganz besondere Folge. Sie knüpft an den Aufreger-Tatort "Tod im Häcksler" aus dem Jahr 1991 an, der zu massiven Protesten in der Pfalz und einer Debatte sogar im Landtag geführt hatte - "wegen diskriminierender Darstellung der Region", wie damals kritisiert wurde.

Alte Bekannte: Odenthal trifft auf Stefan Treis alias Ben Becker

Die Fortsetzung wird "Die Pfalz von oben" heißen und Lena Odenthal einen alten Kollegen wiedertreffen, Stefan Treis alias Ben Becker. Der scheidende SWR-Intendant Peter Boudgoust stellte mit der Führungsspitze des Senders in Stuttgart alle Schwerpunkte des Jahres 2019 vor. Sie reichen von der Europa- und Kommunalwahl über Zehn Jahre Amoklauf in Winnenden bis zur Turn-WM oder die 1.000. "Fallers"-Folge, die bereits an diesem Sonntag ausgestrahlt wird (wir berichteten).

Den ausführlichen Bericht der SWR-Jahrespressekonferenz finden Sie am Samstag im Badischen Tagblatt sowie ab 4 Uhr im E-Paper.

Foto: dpa

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