Gericht: Lärmbelastung muss neu berechnet werden
Gericht: Lärmbelastung muss neu berechnet werden
Rastatt (red/dm) - Das anhängige Verfahren beim Verwaltungsgericht Karlsruhe um mehr Lärmschutz entlang der Badener Straße (B3) im Rastatter Münchfeld nährt entsprechende Hoffnungen der örtlichen Bürgerinitiative.

Wie berichtet, hatte die Initiative 2017 Klage eingereicht, nachdem das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe ihren damaligen Antrag auf Lärmschutzmaßnahmen abgelehnt hatte. Ein Urteil wurde noch nicht gefällt, doch habe das Gericht nun das RP angewiesen, eine Neuberechnung der Lärmbelastung für die Badener Straße im Ortsbereich Münchfeld und Siedlung zu erstellen, wie die BI mitteilt. Es geht um das schalltechnische Gutachten, dessen Bemessungsgrundlage nach Auffassung der Initiative, die eine deutlich höhere Belastung als das RP sieht, nicht stimme.

Die Bürgerinitiative ist zur Überzeugung gelangt, dass die Verkehrszahlen anders zu bewerten seien, damit sie mit den Lärmberechnungen im Planfesstellungsverfahren 1997 zum Autobahnanschluss Rastatt-Süd verglichen werden können. Auf diesen Umstand habe der Anwalt der Initiative das RP bereits im vergangenen Jahr mehrfach aufmerksam gemacht und daher um eine Neuberechnung der Lärmpegel gebeten, wie BI-Vorsitzende Iris Sutter mitteilt. Das RP habe dies bisher abgelehnt. Nun habe das Verwaltungsgericht Karlsruhe diese angefordert.

Das RP teilte auf Anfrage mit, dass man der Nachberechnungs-Aufforderung des Gerichts im Zuge des noch laufenden Verfahrens nachgekommen sei. Dessen Ausgang ist indes noch offen.

Archivfoto: red

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