Prozessauftakt: Tödlicher Unfall in Gaggenau
Prozessauftakt: Tödlicher Unfall in Gaggenau
Gaggenau/Rastatt (red) -

Der Autofahrer, der im Juli vergangenen Jahres einen Unfall in Gaggenau verursacht haben soll, bei dem eine Großmutter und ihr Enkelkind starben, muss sich vom 29. April an vor dem Amtsgericht (Schöffengericht) Rastatt verantworten.

Das Amtsgericht Rastatt hat die von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gegen den mutmaßlichen Verursacher des tödlichen Unfalls vom 13. Juli erhobenen Anklagen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, teilte das Gericht am Montag mit.

Dem Angeklagten wird demnach zum einen vorgeworfen, alkoholisiert und unter Drogeneinfluss einen Unfall verursacht zu haben, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Zum anderen soll er sich danach unerlaubt vom Unfallort entfernt haben.

27 Zeugen geladen

In der weiteren Anklageschrift wird dem Mann unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last gelegt. Der Angeklagte hat sich laut Gericht bislang zur Sache nicht eingelassen. Für die Hauptverhandlung, zu der 27 Zeugen und zwei Sachverständige geladen wurden, sind insgesamt drei Sitzungstage vorgesehen.

Die Hauptverhandlung beginnt am Montag, 29. April, die Fortsetzungen sind für den 13. und 17. Mai vorgesehen.

Archivfoto: dpa

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