Ötigheim als Negativbeispiel dargestellt
Ötigheim als Negativbeispiel dargestellt
Gernsbach/Ötigheim (red) - Bei der Mitgliederversammlung des Grünen Kreisverbands Rastatt/Baden-Baden in Gernsbach ist die Gemeinde Ötigheim als Negativbeispiel dargestellt worden.

Wie das Badische Tagblatt berichtete, hatte Günter Westermann, Geschäftsführer der gastgebenden Firma W-Quadrat, gesagt, dass in einem Baugebiet keine Fotovoltaikanlagen zugelassen seien. "Dies ist jedoch nicht der Fall", schreibt Sascha Maier von der Ötigheimer Verwaltung und ergänzt: "Wir haben diesbezüglich bereits Kontakt mit Herrn Westermann aufgenommen, der bestätigt hat, dass er die Gemeinden verwechselt hat. In Ötigheim sind in allen Baugebieten Fotovoltaikanlagen zugelassen."

Gemeinde betreibt sechs Anlagen

Die Gemeinde verweist in dem Zusammenhang darauf, dass sie die Einwohner "regelmäßig über die Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten von Fotovoltaikanlagen informiert und eine kostenfreie Erstberatung durch die Energieagentur Mittelbaden im Rathaus anbietet. Auf sechs kommunalen Liegenschaften seien überdies bereits Fotovoltaikanlagen inklusive Stromspeicher in Betrieb, damit der lokal erzeugte Strom selbst verbraucht werden kann. In diesem Jahr komme eine weitere Anlage auf dem Dach der Grundschule hinzu. Vor dem Rathaus wurde bereits Ende 2017 eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge mit zwei Ladepunkten errichtet, die durch die Fotovoltaikanlage auf dem Rathaus gespeist wird. Die Gemeinde Ötigheim will sich laut Maier weiter gemeinsam mit den zehn weiteren Kommunen des Energieeffizienznetzwerkes Regio-Energie aktiv für die Energiewende und den Klimaschutz einsetzen.

Symbolfoto: dpa

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