Merkurstüble hat neuen Pächter
Merkurstüble hat neuen Pächter
Baden-Baden (nie) - Wenn der Merkur nach den Bergbahn-Sanierungsarbeiten dieses Jahr zu Ostern wieder bequem zu erreichen ist, wird oben auf dem Gipfel ein neuer Pächter im Merkurstüble die Gäste begrüßen: Lulzim Beqiri.

Er betreibt das italienische Restaurant "Rosso Bianco" in der Lichtentaler Allee und hatte bereits Ende vergangenen Jahres interimsmäßig das Merkurstüble für einige Wochen geführt, nachdem der bisherige Pächter überraschend den Betrieb eingestellt hatte (das BT berichtete).

Günter Heller, Prokurist der Baden-Badener Stadtwerke, die die Gaststätte verpachten, verrät, dass es beim ersten Besichtigungstermin auf dem Hausberg der Kurstadt zwölf Interessenten gab.

Deutsch-französische Küche geplant

Das Konzept von Beqiri habe unter vielen guten Ideen überzeugt, auch die Interimslösung habe zuvor schon gut funktioniert. "Wir sind nun in den letzten Schritten der Verhandlungen", sagt Heller.

Zu Ostern, also Mitte April, soll der erste Sanierungsabschnitt der Bergbahn abgeschlossen sein. Der Prokurist betont: "Die Ostereieraktion soll ganz normal stattfinden." Gleichzeitig ist geplant, die Gastronomie mit dann deutsch-französischer Küche in Betrieb zu nehmen.

Außenbereich wird neu gestaltet

Beqiri verspricht einen guten, schnellen Service zu "keinen großen Preisen" und ein "Gastronomie-Niveau wie im Rosso Bianco". Ein neues, junges Team stehe schon in den Startlöchern und auch das Konzept sei ausgereift. Überlegungen zu einer Namensänderung der Gaststätte stünden nicht im Raum, sagt Heller.

Vor der Eröffnung sollen laut Beqiri der Außenbereich neu gestaltet und alle Küchengeräte neu angeschafft werden. Im Inneren werde es in diesem Jahr keine großen Veränderungen geben, diese stünden dann 2020 an, wenn die Bergbahn zum Jahresbeginn wieder für drei Monate für einen weiteren Sanierungsabschnitt geschlossen hat. Beqiri erläutert, dass alle Änderungen mit dem Forstamt und dem Denkmalschutz abgesprochen werden müssten. Er kündigt im BT-Gespräch zudem an, mit der Stadt, mit Vereinen und anderen in Sachen Veranstaltungen zusammenarbeiten zu wollen.

Symbolfoto: red

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