Lehrer kündigen Streik an
Lehrer kündigen Streik an
Baden-Baden (lsw) - Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder hat die Lehrergewerkschaft GEW für die kommende Woche Warnstreiks in badischen Schulen angekündigt. Den Auftakt am Dienstag machen Beschäftigte in Karlsruhe, Baden-Baden und Rastatt sowie den Landkreisen drumherum.

Man werde in den nächsten beiden Wochen die Aktionen ausweiten und tarifbeschäftigte, angestellte Mitglieder an den Schulen, Hochschulen und Unis zu Streiks aufrufen, sagte ein GEW-Sprecher am Sonntag. Verbeamtete Lehrer dürfen nicht streiken.

Zweite Welle am Donnerstag

Nach dem ersten Ausstand am Dienstag sollen dann am Donnerstag die Beschäftigten in ganz Südbaden ihre Arbeit niederlegen. Weitere Warnstreiks seien anschließend für Württemberg und Nordbaden geplant.

Sechs Prozent mehr Lohn gefordert

Mit den Protesten wollen die Beschäftigten Druck auf die Verhandlungen im öffentlichen Dienst ausüben. Die Gewerkschaften fordern für sie sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat, sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten.

Verhandlungen gehen am 28. Februar weiter

Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. Die Verhandlungen mit den Ländern sollen am 28. Februar und 1. März weitergehen. Bei der Tarifrunde 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder geht es laut GEW um allgemeine Lohnerhöhungen für rund eine Million Tarifbeschäftigte bundesweit.

Symbolfoto: dpa

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