Aumatt-Areal: Entscheidung erst im Herbst
Aumatt-Areal: Entscheidung erst im Herbst
Baden-Baden (hol) - Über die Zukunft des Dienstleistungsbereichs Aumattstraße in Baden-Baden wird erst im Herbst entschieden. Die Stadtverwaltung hat das ursprünglich in beschleunigter Form geführte Bebauungsplanverfahren für das Bauprojekt in ein normales Verfahren umgewandelt.

"Das bedeutet, dass noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung gemacht werden muss", sagte Baubürgermeister Alexander Uhlig am Mittwoch auf BT-Nachfrage. Dieses Gutachten sei nun in Auftrag gegeben worden. Mit den Ergebnissen sei im Sommer zu rechnen, da bei der Untersuchung die Wachstumsperiode im Frühjahr und Frühsommer mit ausgewertet werden müsse. Es sei damit zu rechnen, dass erst der neu gewählte Gemeinderat über das Projekt entscheiden werde, sagte Uhlig weiter.

Die Umwandlung des beschleunigten in ein normales Verfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung war im Gemeinderat von den Grünen gefordert worden. Es gebe doch keinen Grund für Eile, hatte deren Fraktionschefin Beate Böhlen betont.

Aus dem Rathaus wurde stets entgegnet, dass das Verfahren bislang schon auf freiwilliger Basis die Vorgaben eines normalen Bebauungsplanverfahrens einhalte. Dies sei tatsächlich so - mit Ausnahme der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung, wie Uhlig betonte.

Wie berichtet, ist in der Aumattstraße der Bau von mehreren Gewerbegebäuden geplant - in einer Höhe von bis zu sechs Etagen. Unter anderem soll die Firma Grenke dort Büroflächen anmieten. Viele Anwohner sind mit den Planungen nicht einverstanden.

Repro: BT

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