FSME-Risikozonen verschieben sich
FSME-Risikozonen verschieben sich
Stuttgart (lsw) - Forscher warnen vor einer Verschiebung der Risikozonen der durch Zeckenbisse übertragenen Infektionskrankheit FSME und raten zur Impfung.

"Mehr als jede fünfte FSME-Erkrankung tritt außerhalb eines bekannten Risikogebiets auf", sagte Parasitologin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Die Zahl der Betroffenen war 2018 deutschlandweit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Die meisten Fälle, mehr als 250, traten in Baden-Württemberg auf, gefolgt von Bayern.

Über die neuen Gebiete, in denen das Virus auftauchen kann, will die Universität am kommenden Mittwoch informieren. Außerdem beschäftigen die Forscher Funde der neu eingeschleppten tropischen Zeckenart Hyalomma, die auch Erreger anderer Krankheiten übertragen kann.

Symbolfoto: dpa