Tunnel: Weitere Erkundung
Tunnel: Weitere Erkundung
Rastatt (red) - Im Zuge des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie im Tunnel Rastatt sind weitere Untersuchungen des Bodens im Umfeld der Schadensstelle notwendig, teilt die Bahn mit.

Dazu werden im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung in Niederbühl zwei Gruben ausgehoben. Die Arbeiten beginnen kommende Woche und dauern voraussichtlich drei Wochen. Die Maßnahme ermögliche die Begutachtung der Bodenverhältnisse unter der Fußgängerunterführung und soll weitere Hinweise über die Ursachen der Havarie liefern, so die Bahn.

Teil der Unterführung wird abgetrennt

Die Gruben werden auf der Ost- und Westseite auf einer Fläche von sechs beziehungsweise acht Quadratmetern und mit einer Tiefe von jeweils vier Metern ausgehoben. Für die Grube auf der Ostseite muss ein Teil der Unterführung abgebrochen werden. Hierzu sind Meißelarbeiten notwendig. Nach Abschluss der Materialentnahmen werden die Aushubstellen wieder verfüllt. Während der Arbeiten muss die Ringstraße in dem Bereich halbseitig gesperrt werden.

Das Schlichtungsverfahren zwischen der Deutschen Bahn und der ARGE Tunnel Rastatt wurde im September 2017 vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden.

Archivfoto: dpa

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