Feuer in Imbiss: Brandstiftung
Feuer in Imbiss: Brandstiftung
Karlsruhe (red) - Der Brand, der in der Nacht zum Dienstag in einem Döner-Imbiss in der östlichen Kaiserstraße ausgebrochen war, ist vorsätzlich gelegt worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch nach der Auswertung der gefundenen Spuren mit. Es werden noch Zeugen gesucht.

Der Verdacht der Brandstiftung habe sich bestätigt, heißt es im Polizeibericht. Zu diesem Ergebnis kamen die Brandermittler des Polizeipräsidiums Karlsruhe zusammen mit einem hinzugezogenen Brandsachverständigen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg aufgrund der festgestellten Spuren. Dabei ergaben sich auch Hinweise auf den Einsatz eines Brandbeschleunigers. Die Ermittlungen dauerten am Mittwochnachmittag noch an.

Schaden im sechsstelligen Bereich

Wie berichtet, war es in jener Nacht gegen 3 Uhr zu dem Brand mit Verpuffung in dem fünfgeschossigen Geschäfts- und Wohngebäude gekommen. Dabei barsten auch die Scheiben, deren Splitter teils über die Straße flogen und zu einer Sperrung der Kaiserstraße geführt hatten. Die 18 Bewohner waren unverletzt geblieben. Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei im sechsstelligen Bereich liegen.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei bittet weiterhin um Hinweise. Wer in diesem Zusammenhang in der Nacht zum Dienstag, insbesondere in der Zeit vor 3 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Rufnummer (07 21) 6 66 55 55 zu melden.

Erster Vorfall im Dezember

Bereits am 17. Dezember wurde in dem Gebäude Benzin vergossen und so versucht dieses anzuzünden. Zum damaligen Zeitpunkt gelang es den Tätern nicht, den Imbiss in Brand zu setzen. Unklar ist offenbar noch, ob ein Zusammenhang zwischen diesem Versuch und der Tat vom Dienstag besteht.

Foto: dpa

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