Friedliches Fastnachtstreiben
Friedliches Fastnachtstreiben
Offenburg (red) - Zum Abschluss der Fastnachtszeit hat die Polizei am Dienstag eine positive Bilanz gezogen. Im Bereich des Präsidiums Offenburg war es bis am Nachmittag zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen gekommen, wie eine Abfrage in den Revieren ergab.

Unterstützung erhielten die Reviere durch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz. Diese waren während der närrischen Tage dauerhaft im Präsidiumsbereich tätig.

Nur wenige Alkoholfahrten

Öffentliche Verkehrsmittel, Taxen und private Fahrgemeinschaften wurden offenbar ebenfalls vermehrt genutzt. Die Anzahl der Alkoholfahrten war im Verhältnis zu den tausenden Besuchern in den drei Stadt- und Landkreisen gering.

Weniger Gewalt

Gewaltdelikte und Widerstandhandlungen waren ebenfalls weniger zu verzeichnen. Im Bereich des Jugendschutzes führten gezielte Kontrollen bereits im Vorfeld zu einer Entspannung der Veranstaltungen. Alkohol in den falschen Händen wurde meist vor Ort entsorgt, heißt es in einer Mitteilung.

Die Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch hatten über die gesamte Fastnachtszeit 18 Umzüge mit polizeilichen Maßnahmen zu betreuen. Sechs Autofahrer verloren wegen Alkohol ihren Führerschein, zehn waren unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen. Lediglich ein Unfall unter Alkoholbeeinflussung gilt es zu vermelden. Aber auch Körperverletzungsdelikte, Streitigkeiten oder vorläufige Festnahmen waren im Verhältnis zur Anzahl der Feiernden in einem erträglichen Rahmen. Bei keinem Einsatz kam es zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

Die Beamten der Kurstadt konnten ebenfalls eine durchweg positive Bilanz ziehen. Größere Vorfälle blieben auch in Baden-Baden aus.

Von wesentlich weniger alkoholisierten Jugendlichen wie in den Vorjahren weiß man beim Revier Bühl zu berichten. Zwar waren dort bei den Verkehrskontrollen auch Trends zu Fahrgemeinschaften und öffentlichen Verkehrsmitteln erkennbar, was aber rund 15 Autofahrer nicht davon abhielt, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu fahren. Führerscheinentzug oder Fahrverbote sind nun die Folgen. Auch beim Bühler Revier waren erfreulicherweise keine Gewaltdelikte gegenüber Polizeibeamten zu verzeichnen.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Gaggenau verliefen die vielen Veranstaltungen und Umzüge überwiegend friedlich und fröhlich. Durch das verantwortungsvolle Zusammenwirken von Veranstaltern, Kommunen, den Sicherheitskonzepten im ÖPNV und dem Einsatz von Halt-Teams konnten größere Auseinandersetzungen durch eine konsequente Durchsetzung des Jugendschutzes verhindert werden.

Insgesamt positiv ist auch Fazit des Polizeireviers Rastatt. Die Anzahl der Körperverletzungen und Gewahrsamsgäste blieben gering. Im Zusammenhang mit dem närrischen Treiben wurden keine Übergriffe auf Polizisten registriert. Bei Vorkontrollen zu Veranstaltungen wurde der Besitz von Alkohol in jugendlichen Händen frühzeitig unterbunden. Während bei den Fahrten unter Alkohol ähnliche Zahlen wie bei den anderen Dienststellen festgestellt wurden, war dort jedoch ein leichter Anstieg bei den Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festzustellen, teilte das Präsidium mit.

Symbolfoto: dpa

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