Oettinger und Habeck beim Aschermittwoch
Oettinger und Habeck beim Aschermittwoch
Fellbach/Biberach (bjhw) - Den "größten politischen Stammtisch des Landes" nennt die Südwest-CDU ihre Aschermittwoch-Kundgebung in Fellbach bei Stuttgart. Der älteste ist es allerdings nicht, denn nicht erst zum 17., sondern bereits zum 24. Mal feiern die Grünen in Biberach den Ausklang der närrischen Jahreszeit - wie immer mit Winfried Kretschmann und diesmal auch mit Bundesparteichef Robert Habeck.

Der Erfinder der Fellbacher Veranstaltung, der scheidende EU-Kommissar Günther Oettinger, hatte seiner Partei und den rund 1.200 Unterstützern aus dem ganzen Land als Hauptredner ein spezielles Geschenk mitgebracht: Er traue der Landes-CDU zu, bei der Landtagswahl 2021 den ersten Platz von den Grünen zurückzuerobern. Er sei persönlich mit Winfried Kretschmann befreundet, so Oettinger weiter, "und ich mag ihn sehr", aber er stehe nicht für die Zukunft.

Strobl schweigt zu möglicher Kandidatur

Die CDU hingegen habe das bessere Angebot und im Laufe des Jahres auch genügend Zeit und Kraft, personelle Weichen zu stellen. Innenminister Thomas Strobl hält sich weiter bedeckt in der Frage, ob er Kretschmann 2021 herausfordern will oder nicht. Im SWR hatte er bereits Anfang Februar erklärt, er sei entschieden, werde sich aber erst zu gegebener Zeit erklären.

Foto: Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen, steht vor dem Motto "Vernarrt in Grün" (dpa)

Mehr über den politischen Aschermittwoch im Land lesen Sie am Donnerstag im Badischen Tagblatt.

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