Fastnachtsbilanz: 3,2 Promille als Spitzenwert
Fastnachtsbilanz: 3,2 Promille als Spitzenwert
Bühl (gero) - Das erleben Beamte des Bühler Polizeireviers nicht oft, auch nicht zur Fastnachtszeit. Bei der Überprüfung von über 400 Autofahrern von Mitte Januar bis Fastnachtsdienstag zogen sie am 21. Februar in der Hauptstraße im Oberbühlertal einen 30 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr, der 3,2 Promille intus hatte. Damit nicht genug: Der volltrunkene Mann war auch nicht im Besitz eines Führerscheins.

Polizeihauptkommissar Rolf Fritz berichtete bei der Vorstellung der Straßenverkehrsbilanz über die närrischen Tage von 34 Kontrollmaßnahmen mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen. Es hagelte neun Strafanzeigen und sieben Ordnungswidrigkeiten. Vier Unfälle waren auf die Beeinflussung von Alkohol oder Drogen zurückzuführen.

Fastnachter verhalten sich im Allgemeinen "vorbildlich"

Dass der Slogan "Die Polizei, Dein Freund und Helfer" durchaus seine Berechtigung hat, machte der stellvertretende Revierleiter an dem Umstand fest, dass seine Kollegen vier Trunkenheitsfahrten und damit Führerscheinentzüge verhindern konnten, indem sie die alkoholisierten Fahrzeugbesitzer rechtzeitig ansprachen und über die Konsequenzen aufklärten. Prinzipiell aber sei das Verhalten der Fastnachter "vorbildlich" gewesen, weil sie entweder Fahrgemeinschaften bildeten oder auf Taxen zurückgriffen.

Symbolfoto: dpa

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