Rege Bautätigkeit in Mittelbaden
Rege Bautätigkeit in Mittelbaden
Von Volker Neuwald

 

Karlsruhe - Im Rheingraben zwischen Bühl und Bruchsal wird weiterhin rege gebaut. Insbesondere der Wohnungsbau spielt eine wichtige Rolle. Doch wie viel Hektar Natur gehen für Siedlungen und Gewerbegebiete verloren? Aktuelle Daten dazu sammelt der Regionalverband Mittlerer Oberrhein seit zehn Jahren im "Monitoring Flächenverbrauch". Nun legte er neue Zahlen vor.

 

Im vergangenen Jahr wurden demnach insgesamt 6,1 Hektar neue Bauflächen in den Flächennutzungsplänen der Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften dargestellt - zugleich wurden aber auch 6,1 Hektar Flächen herausgenommen. Der Saldo lag damit 2018 erstmals seit Erhebungsbeginn auf einem ausgeglichenen Niveau, heißt es in der Vorlage für den Planungsausschuss.

Rege zu ging es dagegen im Bereich der Bebauungspläne. Rund 55 Hektar seien hier betroffen gewesen. Auch der statistische Wert der "Bruttowohndichte" liege mit 92 Einwohnern je Hektar höher als im Landesschnitt (70 Einwohner je Hektar).

7.500 neue Wohnungen im Landkreis Karlsruhe

Beispielsweise wurden inm Lankdreis Karlsruhe (ohne Stadt) 7.500 Wohnungen geschaffen - ein vermuteter Einwohnerzuwachs von rund 16.000 Menschen.

Ganz anders sieht es beispielsweise im Murgtal aus, wo die Ausweisung neuer Baugebiete nicht nur aufgrund der Topografie sehr schwierig geworden ist. Die Gemeinde Weisenbach hat beispielsweise einen Flächentausch bei Wohnbauflächen durchgeführt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Badischen Tagblatts oder im E-Paper.

Foto: Willi Walter

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