Sparkasse will 63 Wohnungen vermieten
Sparkasse will 63 Wohnungen vermieten
Rastatt (ema) - Die Sparkasse Rastatt-Gernsbach will die 63 Wohnungen in den vom Kreditinstitut errichteten beiden Häusern im Neubaugebiet Baldenau in Rastatt ab 1. Dezember vermieten. Dies kündigte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Kistner an.

Dass die Sparkasse sich zu dem ungewöhnlichen Schritt entschloss und selbst als Investor aktiv wird, begründete Kistner mit der "passivlastigen" Struktur der Bilanz. Weil mit 1,5 Milliarden Euro an Einlagen bei 980 Millionen Kreditvolumen ein großer finanzieller Spielraum besteht und andere Anlageformen entweder unsicher oder unrentabel seien, habe man sich zum Bau der beiden Mehrfamilienhäuser entschlossen. Die Sparkasse wird alle 63 Einheiten selbst vermieten.

Miete soll sich am Markt orientieren

Zum Investitionsvolumen und zur erwarteten Miethöhe in den Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen wollte der Sparkassenchef keine Angaben machen. Kistner stellte indes klar, dass es nicht Aufgabe der Sparkasse sei, als Wirtschaftsunternehmen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Man müsse sich am Markt orientieren. Ein Folgeprojekt sei derzeit nicht geplant, sagte Kistner, man wolle dies aber auch nicht ausschließen.

Immobilienabteilung vergrößert

Der anhaltende Immobilienboom gerade in Rastatt macht sich bei der Sparkasse auch dahingehend bemerkbar, dass die Abteilung mit Baufinanzierungs- und Immobilienberatern von 13 auf 16 Mitarbeiter aufgestockt wurde. Insgesamt ist die Zahl der Vollzeitstellen aber um sechs auf 228 gesunken. Dafür will die Sparkasse mehr ausbilden. Die Zahl der Lehrlingsstellen wurde gerade von fünf auf sieben pro Jahr erhöht.

Archivfoto: W. Walter

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