Auf mehr als 12 000 Quadratmetern neue Stellflächen geplant
Auf mehr als 12 000 Quadratmetern neue Stellflächen geplant
Malsch (ar) - Wenn es nach den Mitgliedern des Technischen Ausschusses in Malsch geht, dann wird es in naher Zukunft auch einen Bebauungsplan "Industriegebiet IV" geben.

Eine entsprechende Empfehlung zum Aufstellungsbeschluss wurde einstimmig an den Gemeinderat übermittelt. Auch sprach sich das Gremium dafür aus, eine dritte Änderung für den Bebauungsplan "Industriegebiet III" auf den Weg zu bringen.

Die Firma Dachser Karlsruhe, deren Firmensitz sich im Plangebiet des im Jahre 2010 rechtskräftig gewordenen Bebauungsplans "Industriegebiet III" befindet, plant den Neubau von Stellplätzen am Standort Malsch. Im Planungsgebiet, das nordwestlich von Malsch im Gewann Obere Herrschaftsäcker liegt, sollen auf rund 3.600 Quadratmetern im Norden Pkw-, auf rund 9.000 Quadratmetern im Süden Lkw-Stellplätze gebaut werden. Östlich grenzt das Gebiet an die neu errichtete Gefahrstoff-Lagerhalle der Firma Dachser, westlich verläuft die L 67, im Süden befindet sich nach einem Feldweg die Bahnlinie Karlsruhe-Rastatt. Um diese Planabsichten zu ermöglichen, muss der aktuelle Bebauungsplan geändert werden.

Flächenneuordnung und Umlegungen

Auch den nördlich der Daimlerstraße ansässigen Unternehmen möchte die Gemeinde Malsch weitere Entwicklungsmöglichkeiten bieten und plant daher, im Bebauungsplan "Industriegebiet IV" einige Fläche neu zu ordnen sowie Umlegungen durchzuführen. Der Gewerbe- und Industriestandort im Nordwesten der Gemeinde zwischen der Bahntrasse und der Bundesautobahn A5 soll somit gestärkt und einer möglichen Abwanderung der ansässigen Firmen entgegengewirkt werden.

Der Bebauungsplan "Industriegebiet IV" soll Teile der bestehenden Bebauungspläne "Industriegebiet I und II" und "Industriegebiet III" überplanen. Betroffen hiervon sind rund 70 Flurstücke.

Ziel sei, auch die Optimierung und Erweiterung der teilweise schon vorhandenen Baufenster sowie der Lager- und Stellplatzflächen innerhalb des Geltungsbereichs, um das Gebiet für die ansässigen Unternehmen weiterhin attraktiv zu gestalten.

Foto: Gangl

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