Dehoga wird von Rastatt betreut
Dehoga wird von Rastatt betreut
Rastatt/Gernsbach (vgk) - Nach 19 Jahren ist eine Ära zu Ende gegangen: Der Dehoga-Kreisverband Gernsbach und seine 78 Mitgliedsbetriebe werden zukünftig vom Kreisverband Rastatt mitbetreut. Notwendig wurde dieser Schritt, nachdem der Vorstand weitgehend zurückgetreten war.

Allein Vorsitzender Ludwig Großmann bekundete, weiterhin für die Mitglieder Ansprechpartner zu bleiben, aber in geringerem Umfang.

Bei der Einstellung seiner Geschäftstätigkeiten handele es sich keineswegs um die Auflösung der örtlichen Strukturen, bestätigte Alexander Hangleiter, der Geschäftsführer der Dehoga Baden-Württemberg in Freiburg. Er betonte: "Die Kreisstelle ist nicht tot, sie wird nur von Rastatt aus mitverwaltet." Es war eine schöne Zeit im Vorstand, auch habe es Spaß gemacht, bedauerte Karl-Willi Ulrich, der stellvertretende Vorsitzende den vollzogenen Schritt. Doch sei es schade, dass seitens der Gastronomie-Kollegen so wenig Interesse an ihrer Interessenvertretung bestehe.Die letzte Jahreshauptversammlung liege bereits zehn Jahre zurück.

Als einen Grund nannte Großmann ebenfalls den geringen Rückhalt bei den Mitgliedern. Man habe alles versucht, interessante Vorträge oder Exkursionen angeboten, jedoch nur mit bescheidenem Erfolg. Er führte weiter aus, dass Nationalpark sowie Rad- und Wanderwege positive Auswirkungen haben. Die Zimmersuche bleibe aber oftmals ohne Erfolg. Was im Murgtal fehle, sei eindeutig die gastronomische Infrastruktur.

Symbolfoto: dpa

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