Gute Nachrichten für Finn
Gute Nachrichten für Finn
Rastatt (red) - Gut eine Woche nach der großen Typisierungsaktion mit mehr als 1.700 Teilnehmern in Niederbühl ist für den zehnjährigen Finn offenbar ein genetischer Zwilling - und damit hoffentlich sein Lebensretter - gefunden worden. Dies teilte der Vater des Jungen am Dienstag auf Facebook mit.

Wie Mario Matosin weiter schreibt, wisse man nicht, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handele. Auch sei nicht bekannt, ob die Person an der Typisierungsaktion in der Niederbühler Sporthalle teilgenommen habe, "aber wir sind ihm/ihr unendlich dankbar".

DKMS: Weitere Untersuchungen

Wie die Pressestelle der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) dem BT auf Anfrage sagte, stünden nun vor einer möglichen Spende noch weitere Untersuchungen und Erhebungen an. Der Spender erfahre auch nicht, für wen seine Stammzellen gedacht sind.

Vater: "Sind guter Dinge"

Die Freude in Niederbühl ist dennoch riesig: Vor Finn liege nun noch ein langer und steiniger Weg, aber "wir sind guter Dinge", so Finns Vater.

Der zehnjährige Finn ist an Leukämie erkrankt und benötigt gesunde Stammzellen von einem Spender. Dessen Gene müssen zu einem Großteil mit denen des Patienten übereinstimmen.

Foto: DKMS

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