Rennbahn als Umsatzmotor
Rennbahn als Umsatzmotor

Baden-Baden/Iffezheim (nie) - Über eine stetige Unterstützung von Land oder Kommune für die Galopprennbahn in Iffezheim wäre man dankbar, das hat Jutta Hofmeister, Geschäftsführerin von Baden Racing, deutlich gemacht. Zuvor hatte sie einige Daten und Fakten zur Arbeit auf der Galopprennbahn geliefert.

Laut einer Studie vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif), basierend auf den Zahlen des Jahres 2017, sorgen Übernachtungs- und Tagesgäste sowie Einheimische an den Renntagen für einen Bruttoumsatz von rund 14 Millionen Euro im Jahr. Nicht in der Studie berücksichtigt seien Drittveranstaltungen wie Messen sowie Firmen- und private Feiern.

Alleinstellungsmerkmal für Kurstadt

Hofmeister: "Die Wahrheit wird also deutlich höher liegen." Oberbürgermeisterin Margret Mergen versicherte, dass die Stadt den Appell nach Unterstützung verstanden habe, "es sollte unser gemeinsames Bestreben sein, die Rennbahn auf dem Niveau zu halten." Die sei schließlich ein Alleinstellungsmerkmal für die Kurstadt und seit 160 Jahren historisch gewachsen.

Immer noch in den roten Zahlen

Nicht verhehlen wollte Hofmeister, dass es um den Galopprennsport in Deutschland "alles andere als rosig" und auch die Iffezheimer Rennbahn nach wie vor auf "Rot" stehe. 2018 habe man ein Minus von rund 300.000 Euro verzeichnen müssen, im Jahr 2015 seien es noch rund 930.000 Euro gewesen. Man arbeite weiter daran, dass es gegen Null gehe, versprach Hofmeister.

Archivfoto: red

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