Weniger Gemüse durch trockenen Sommer
Weniger Gemüse durch trockenen Sommer
Stuttgart (lsw) - Der trockene Sommer hat im vergangenen Jahr für einen deutlichen Rückgang bei der Gemüseernte in Baden-Württemberg gesorgt. Insgesamt wurde 2018 mit 291.200 Tonnen 14 Prozent weniger Gemüse geerntet als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.

Allerdings war auch die Anbaufläche um 1,6 Prozent auf 12.250 Hektar reduziert worden. Betroffen war vor allem der Freilandanbau mit einem Rückgang bei der Erntemenge um 18 Prozent. Unter Folientunneln und in Gewächshäusern, wo zusätzlich bewässert wurde, wurde hingegen fast ein Drittel mehr Gemüse produziert als im Vorjahr.

Vor allem Kohlsorten betroffen

Im Freiland war vor allem der Ertrag der Kohlsorten wegen der Trockenheit zurückgegangen. So wurde insgesamt ein Drittel weniger Weißkohl je Hektar als im Vorjahr vom Feld geholt. Beim Rotkohl betrug der Rückgang 27 Prozent je Hektar. Bei Speisezwiebeln lag die Ernte 17 Prozent unter dem Vorjahreswert, bei den Roten Rüben war es ein Fünftel weniger. Auch bei der Möhrenernte verzeichneten die Landwirte mit 47,9 Tonnen je Hektar einen Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Symbolfoto: dpa

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