Schwierige Ermittlungen in Rastatt
Schwierige Ermittlungen in Rastatt
Rastatt (red) - Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen am Wochenende in Rastatt gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Die an den Schlägereien Beteiligten hielten sich mit Angaben zurück, so die Ermittler. Die Polizei wird auch weiterhin verstärkt in Rastatt unterwegs sein.

Nach verschiedenen Auseinandersetzungen wurden am Freitagabend und Samstagnachmittag knapp 50 Personen Kontrollen unterzogen, bilanzierte die Polizei am Montag. Die jungen Männer - vorwiegend afghanischer und türkischer Herkunft - waren nach bisherigen Erkenntnissen zum Teil an den Schlägereien beteiligt, andere stellten sich als Zeugen zur Verfügung.

Hintergründe nur schwer zu ermitteln

Zur Aufklärung der Zusammenhänge arbeiten die Beamten vom Revier in Rastatt eng mit den Ermittlern der Kriminalpolizei und der Bundespolizei zusammen. Die an den Schlägereien beteiligten Männer waren mit Auskünften eher zurückhaltend, was die Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzungen erschwert. Die Einsatzkräfte der Polizei werden auch weiterhin mit verstärkter Präsenz in Rastatt unterwegs sein, kündigte das Polizeipräsidium Offenburg am Montag an.

Wie berichtet, war es am Freitagabend zu einer Massenschlägerei vor dem Bahnhof gekommen, an der sich rund 15 Personen beteiligt haben sollen. Am Samstagnachmittag kam es dann im Schlosspark sowie erneut im Bereich des Bahnhofs zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei fand auch leere Patronenhülsen einer Schreckschusspistole.

Symbolfoto: av

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