Ärger um Postfiliale: Abgeordneter wartet auf Antwort
Ärger um Postfiliale: Abgeordneter wartet auf Antwort
Baden-Baden (red) - Der Ärger über die seit Wochen unbesetzte Postfiliale in Lichtental zieht nun auch politisch Kreise. Zwei Politiker werden in der Sache aktiv.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker, der auch wegen der Zustellungsprobleme in der Region in den vergangenen Monaten mehrfach bei der Post vorstellig geworden war (wir berichteten), und CDU-Gemeinderatsfraktionschef Ansgar Gernsbeck haben sich wegen der geschlossenen Postfiliale direkt an die Deutsche Post gewandt. "Wir fordern eine schnelle Klärung und gute Lösung im Sinne der Bürger. Gerade junge Familien und ältere Menschen sind auf eine wohnortnahe Postfiliale angewiesen", heißt es in einer Mitteilung der beiden.

Nach Beschwerden aus der Lichtentaler Bürgerschaft habe Whittaker die Situation der Lichtentaler Filiale bereits in der vergangenen Woche zusammen mit Bürgermeister Alexander Uhlig bei einem Gespräch mit Spitzenvertretern der Deutschen Post angesprochen. "Ich warte noch auf eine Antwort", so Whittaker.

Nach der Berichterstattung im BT über die seit Wochen geschlossene Filiale hätten sich weitere Bürger gemeldet. "Stellvertretend für alle Anschreiben möchten wir uns bei Elke Dorsch-Wagner aus Lichtental bedanken für ihren couragierten Aushang an der Postfiliale, den wir an die Deutsche Post weitergeleitet haben," schreiben Whittaker und Gernsbeck.

Die Postfiliale in Lichtental ist wegen Personalproblemen geschlossen. Gegenüber dem BT war die Rede davon, dass man händeringend nach Vertretungspersonal suche, die Schließung wohl aber noch bis Mitte April andauern wird.

Foto: Stummvoll

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