Stadthalle: Es dauert noch länger
Stadthalle: Es dauert noch länger
Karlsruhe (red) - Bei der Sanierung der Karlsruher Stadthalle kommt es zu weiteren Verzögerungen. Darüber informierten die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Baubürgermeister Daniel Fluhrer am Dienstag die das Projekt begleitenden Gemeinderäte. Das hat Folgen für Veranstaltungen - etwa für die im September 2021 geplante Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen.

In einer am Abend veröffentlichten Mitteilung nennt die Stadtverwaltung Gründe: So gebe es Probleme mit dem Ingenieurbüro für Haustechnik. Darüber hinaus gebe es Abweichungen bei der Bauausführung von den Bestandsplänen. Zudem seien Defizite beim Brandschutz festgestellt worden; außerdem ließen sich geplante Öffnungen oder Durchbrüche nur sehr begrenzt umsetzen.

Um die Qualität der Planung zu sichern, würden diese Arbeiten nicht an die Firmen zur Werk- und Montageplanung freigegeben, bevor nicht die Freigabe von allen Sachverständigen vorliege, so die Stadt.

Probleme in den Untergeschossen

Die Probleme beträfen aber nur die Untergeschosse mit den großen Technikzentralen. Aktuell könnten die beauftragten Firmen der Technikgewerke Lüftung und Elektro in Teilbereichen bereits arbeiten. Ziel sei es, bis Ende Juni 2019 die abgestimmte Ausführungsplanung des Ingenieurbüros für Haustechnik abgeschlossen zu haben und im Anschluss in allen Bereichen "mit voller Kraft durchzustarten".

Mehrkosten noch offen

Über anfallende Mehrkosten könne man im Moment noch nichts sagen, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese beträfen nicht nur die eigentlichen Baumaßnahmen, sondern auch die spätere Fertigstellung - und damit die Einnahmen für die Nutzung der Halle. Der Abschluss der Sanierung sei nun erst für Ende 2021 zu erwarten.

Ökumenischer Weltkirchenrat betroffen

Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH werde mit den Veranstaltern, die bereits Zeitfenster angefragt haben, Gespräche führen und Lösungen erörtern. Für die im September 2021 geplante Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Ökumenischer Weltkirchenrat) würden alternative Szenarien am Standort Festplatz entwickelt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Foto: KMK

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