Leichterer Zugang zum Schloss
Leichterer Zugang
Rastatt (ema) - Was die baden-württembergische Finanz-Staatssekretärin Gisela Splett beim Festakt zur Eröffnung des Themenjahrs am Sonntag im Rastatter Schloss in Aussicht stellte, wird prompt sichtbar:

Die staatlichen Immobilienverwalter von Vermögen und Bau lassen gerade die Zugänge zur Barockresidenz so herrichten, dass Menschen mit Handicaps es leichter haben, das Schloss aufzusuchen.

Wie Bauleiter Eckhard Salzwedel auf BT-Nachfrage berichtete, ging die entsprechende Anregung von der städtischen Mitarbeiterin Margrit Wagner-Körber aus, die die Servicestelle Inklusion im Rastatter Rathaus leitet.

Der Weg zur Residenz kann hürdenreich sein, weil man sich auf Kopfsteinpflaster bewegen muss. Die Planung sieht vor, dass etwa 1,20 Meter breite Streifen an der Auffahrt sowie parallel zu den Flügeln quasi geglättet und zu einer weitgehend ebenen Oberfläche bearbeitet werden. Für diesen Vorgang ist eigens eine Maschine im Einsatz. Rund 40.000 Euro lässt sich Vermögen und Bau diesen Schritt zu mehr Behindertenfreundlichkeit kosten.

Die eingeebneten Streifen sind sichtbar, weil bei dem Arbeitsgang die Patina des Kopfsteinpflasters abgeschliffen wird. Eine vollständige Bearbeitung des Kopfsteinpflasters hält Salzwedel nicht für erforderlich. Die jetzt praktizierte Lösung sei mit dem Denkmalschutz abgesprochen. Die Maßnahme soll noch vor Ostern abgeschlossen sein.

Foto: Mauderer

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