Außenbereich des Dorfhauses wird neu gestaltet
Außenbereich des Dorfhauses wird neu gestaltet
Bischweier (ar) - Das Dorfhaus in der Rauentalerstraße in Bischweier prägt seit drei Jahren die Ortsmitte von Bischweier. Nun möchte die Gemeinde auch die Hoffläche erneuern und umgestalten. Ein entsprechendes Konzept legte Katja Bender-Luft vom beauftragten Architekturbüro dem Gemeinderat vor. Noch vor Allerheiligen sollen die Arbeiten beendet sein.

Aktuell gibt es auf dem Außengelände zwischen Dorfhaus und Markthalle verschiedene Höhen und unterschiedliche Pflasterbeläge. Zudem ist die Entwässerung der Außenanlage bis zur Rauentalerstraße in schlechtem Zustand und muss erneuert werden. Nach den Plänen des Architekturbüros soll die Hoffläche eine einheitliche Pflasterung erhalten, sodass ein homogener und multifunktionaler Platz mit Aufenthaltscharakter entsteht.

Ins Dorfhaus soll künftig eine Rampe aus Stahlbeton mit Edelstahlgeländer führen. Im Bereich des Eingangs sollen Fahrradabstellplätze errichtet werden. Erhalten bleiben die Zaunanlage, der Baumbestand im Bereich der großen Grünfläche und die dort aufgestellten Spielgeräte sowie die Spielfläche vor dem Dorfhaus, die mit Fallschutzmatten und einem Spielgerät ausgerüstet wird.

Erweiterung für Kinderhaus Regenbogen

Wie Bürgermeister Robert Wein informierte, muss für das Kinderhaus Regenbogen über eine Erweiterung nachgedacht werden, denn es sei absehbar, dass eine vierte Gruppe für Kinder unter drei Jahren benötigt werde. Voraussichtlich ab Herbst sollen zwei Kleinkindgruppen im Erdgeschoss des Dorfhauses untergebracht werden, weshalb die Außenanlage teilweise kindgerecht gestaltet werden muss. Die Kosten für die Neugestaltung der Hoffläche einschließlich Verlegung von Rohren und Leitungen wird auf rund 165.000 Euro geschätzt, die im Haushalt 2019 eingestellt werden sollen.

Niedrige Bepflanzung für Kreisverkehr

Wie Wein informierte, hat die Gemeinde erst vor wenigen Tagen eine weitere Zuwendung in Höhe von 150.000 Euro bewilligt bekommen, womit Bischweier bisher insgesamt 2,87 Millionen Euro als Förderung aus dem Landessanierungsprogramm erhalten hat.

Eine Visitenkarte der besonderen Art soll der Kreisverkehr am Knotenpunkt Murgtalstraße/Knoten Winkelberg werden (wir berichteten). In der jüngsten Ratssitzung präsentierte Landschaftsarchitekt Leopold Sztatecsny vom Büro Interplan in Kuppenheim ein Konzept, dem der Gemeinderat einvernehmlich zustimmte. Im Innern sollen mehrjährige Staudenpflanzen mit blühenden Wildkräutern und Gräsern eingesetzt werden, die je nach Jahreszeit ihre Blütenpracht entfalten.

Einig war man sich im Gremium, der Empfehlung der Straßenverkehrsbehörde zu folgen und sich für eine niedrige Gehölzpflanzung im Kreiselmittelpunkt zu entscheiden. Die benötigten Mittel in Höhe von rund 10.000 Euro sollen im Haushalt eingestellt werden. Die Arbeiten sollen noch im Frühjahr realisiert werden.

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