Hauben gegen Spuckattacken
Hauben gegen Spuckattacken
Stuttgart (lsw) - Angesichts einer steigenden Zahl von Spuckattacken werden Polizisten in Baden-Württemberg jetzt mit besonderen Schutzhauben ausgerüstet. Die Haube soll im Ernstfall dem spuckenden Angreifer angelegt werden.

Gesundheitsgefährdend für Beamten

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte am Mittwoch in Heilbronn, Spuckattacken seien widerlich und ekelerregend. Der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker ergänzte, dass diese Attacken auch gesundheitsgefährdend für die Beamten sein könnten.

Hauben werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt

Die stoffähnlichen Hauben kosten wenige Euro. Sie werden nach dem einmaligen Gebrauch entsorgt. Die Polizeipräsidien können nun entscheiden, wie viele sie davon bestellen wollen.

Mehr als 600 Polizisten im Südwesten bespuckt

2018 sind nach Angaben des Innenministeriums mehr als 600 Polizisten im Südwesten Opfer von Spuckattacken geworden. 2017 waren es noch 493 Opfer.

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