Smart-Fahrer gefährdet Familie
Smart-Fahrer gefährdet Familie

Karlsruhe (red) - Nachdem ein Smart-Fahrer am Sonntag gegen 17.40 Uhr den Fußgängerweg auf der für den Fahrzeugverkehr gesperrten Rheinbrücke dazu nutzte, um von der Pfälzer Seite ins Badische zu gelangen (wir berichteten), ermitteln die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-West nun auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung im Straßenverkehr.

 

Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Autofahrer eine dreiköpfige Familie durch ein riskantes Überholmanöver auf dem Fußweg derart gefährdet haben, dass der sechs Jahre alte Sohn von seinem Vater festgehalten werden musste, damit dieser nicht von dem Kleinwagen erfasst wurde.

Polizei sucht weiter nach Zeugenhinweisen

Zudem versuchte der allein im Auto sitzende Fahrer, Fußgängern, die ihn filmten, aus dem geöffneten Fenster heraus die Handys aus der Hand zu schlagen. Das Polizeirevier Karlsruhe-West bittet Zeugen, weitere Geschädigte oder Personen, die den Vorfall fotografiert oder gefilmt haben, sich unter der Telefonnummer (07 21) 6 66 36 11 zu melden.

Symbolfoto: dpa

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