Waldbrandgefahr recht hoch
Waldbrandgefahr recht hoch

Baden-Baden (lsw/red) - In großen Teilen Baden-Württembergs herrscht wegen der relativ trockenen Witterung eine mittlere Waldbrandgefahr. An den Messstationen Geroldsau und Rheinstetten wird für Mitte der Woche die zweithöchste Warnstufe vorhergesagt.

 

Für einige Bereiche, etwa in Nordbaden oder auf der Schwäbischen Alb, gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag eine hohe Gefahrenstufe an. So wurde in Rheinstetten für Dienstag und Mittwoch die zweithöchste Warnstufe (vier) gelistet. Für Geroldsau galt am Dienstag die Warnstufe drei, auch dort sollte sich diese am Mittwoch auf die Stufe vier erhöhen.

Am Mittwoch soll die Waldbrandgefahr auch im Osten des Landes noch zunehmen und örtlich die höchste Gefahrenstufe (fünf) erreichen. Im Hochschwarzwald herrscht dagegen sehr geringe oder geringe Waldbrandgefahr.

Waldbesucher sollen Regeln beachten

Bereits zu Ostern hatte Forstminister Peter Hauk (CDU) auf die Gefahr von Waldbränden hingewiesen. Waldbesucher sollten die Regeln beachten. So sei das Grillen nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen erlaubt, eigene Grillgeräte dürfen nicht benutzt werden. Von März bis Oktober gelte ein generelles Rauchverbot in den Wäldern des Landes.

Entspannung ab Donnerstag in Sicht

In den nächsten Tagen ist nach der Vorhersage des DWD mit einem Wetterwechsel zu rechnen. Bereits ab Mittwochabend kann es im Westteil Baden-Württembergs zu Schauern kommen. In der Folge muss im ganzen Land mit regnerischem Wetter gerechnet werden. Die Waldbrandgefahr soll sich dann verringern. Sowohl in Geroldsau wie auch in Rheinstetten soll sie bereits am Donnerstag auf die Stufe zwei, am Freitag sogar auf Stufe eins fallen.

Symbolfoto: dpa

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