Personenrettung auf Wildnispfad
Personenrettung auf Wildnispfad
Baden-Baden (red) - Weil sich eine verletzte, hilflose Person in der Nähe des Luchspfads befand, mussten am Donnerstag mehrere Feuerwehrabteilungen aus Baden-Baden anrücken. Da der genaue Standpunkt der Verletzten nicht sofort ausgemacht werden konnte, zog sich die Personenrettung einige Zeit hinaus. Schließlich wurde die Frau am Wildnispfad aufgefunden und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 12.15 Uhr ging bei der hauptberuflichen Einsatzabteilung der Feuerwehr Baden-Baden die Meldung ein, dass sich in der Nähe des Luchspfads eine hilflose Person befinde. Laut Angaben hatte sie sich wohl Verletzungen am Knie zugezogen und konnte deshalb nicht mehr laufen. Jedoch konnten weder sie noch die anderen Wanderer, die sich zu diesem Zeitpunkt bei der Frau befanden, ihren genauen Standpunkt nennen.

Rund 35 Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr suchte deshalb zunächst zu Fuß den Luchspfad ab. Neben der hauptberuflichen Einsatzabteilung wurden zusätzlich die freiwilligen Feuerwehrabteilungen von Neuweier und Lichtental alarmiert. Außerdem wurden zwei Rettungshubschrauber sowie Polizei, Bergwacht und Rettungsdienst hinzugerufen. Insgesamt waren laut Angaben der Feuerwehr rund 35 Einsatzkräfte vor Ort.

Handyortung führt zur Verletzten

Nach rund zwei Stunden fanden die Rettungskräfte die Verletzte durch Handyortung schließlich beim Wildnispfad - und nicht, wie zunächst angenommen, beim Luchspfad.

Die Frau wurde am Unglücksort erstversorgt, mit einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände geholt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Ein Einsatz der Rettungshubschrauber war nicht erforderlich.

Foto: Bertold Wagner

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