SWR: Rastatt klagt gegen Kompostbetrieb
SWR: Rastatt klagt gegen Kompostbetrieb
Rastatt (red) - Die Stadtwerke Rastatt wollen am Donnerstag eine Klage gegen den mutmaßlichen Verursacher der Verunreinigung des Trinkwassers durch PFC einreichen. Das meldete der SWR am Donnerstag.

Es handelt sich demnach um eine Zivilklage gegen einen Düngemittel- und Komposthersteller aus Baden-Baden. Er soll demnach bis 2008 Kompost mit Papierschlamm vermischt haben, der mit PFC belastet war. Damit sollen dann Ackerflächen und in der Folge das Trinkwasser verunreinigt worden sein.

Die Stadtwerke Rastatt wollen nach SWR-Angaben 6,5 Millionen Euro als Umweltschadenersatz geltend machen. Diese Summe ist den Stadtwerken demnach und nach eigenen Angaben für die Wiederherstellung der sicheren Trinkwasser-Versorgung an Kosten entstanden - und zwar seitdem die PFC-Verunreinigung des Grundwassers im Jahr 2012 festgestellt wurde. Grund für die Kosten ist, das das Wasser nun aufwendiger gereinigt werden muss.

Die Rastatter Stadtwerke haben den Wasserpreis bereits zwei Mal angehoben.

Symbolfoto: dpa

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