Akten für Stadion eingereicht
Akten für Stadion eingereicht
Karlsruhe (win) - Der Umbau des Karlsruher Wildparkstadions läuft - allen atmosphärischen Störungen zum Trotz - absolut im Zeitplan. Am Donnerstag wurden dem städtischen Bauamt die insgesamt 60 Ordner umfassenden Bauantragsunterlagen überstellt.

So könnte doch noch in diesem Jahr die Baugenehmigung für den Stadionneubau erteilt werden. "Es wird sicherlich noch einige Rücksprachen geben", so Werner Merkel vom städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion, der als Bauherr fungiert, "doch mit Blick auf die zahlreichen Vorgespräche erwarten wir keine großen Überraschungen."

Merkel hofft, dass noch in diesem Jahr der Generalunternehmer mit dem Stadionneubau beginnen kann, das Ende der Arbeiten ist weiterhin für die erste Jahreshälfte 2022 anvisiert. "Bisher gibt es jedenfalls keine Indizien, dass etwas stören könnte."

Zweite Ersatztribüne bis August

Derzeit wird im Wildpark die Südkurve abgerissen und bis Anfang/Mitte August soll an dieser Stelle eine zweite Ersatztribüne entstehen, auf der dann bis zu 5. 000 Zuschauer Platz haben werden. Dies hat zur Folge, dass die KSC-Ultras inzwischen auf die provisorische Nord-Tribüne umgezogen sind und die Gästefans nun auf der alten Gegengerade unterkommen.

Provisorium könnte länger bestehen

Sobald die provisorische Südtribüne in Betrieb ist, kann der Abriss der jetzigen Gegengerade folgen. Es ist also gut möglich, dass der KSC zu Beginn der neuen Spielzeit, die Ende Juli startet, noch mit der Gegengerade leben muss. "Den VfB Stuttgart hätten wird in dieser Phase aber nicht so gerne als Gegner", lacht Merkel, der einst Fan-Beauftragter und nach der Jahrtausendwende kurzzeitig auch Vizepräsident des KSC war, mit Verweis auf die Abstiegssorgen der Schwaben in der Bundesliga.

Foto: pr

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