Drogendealer in Offenburg gestellt
Drogendealer in Offenburg gestellt
Offenburg (red) - Nach einer filmreifen Verfolgungsjagd hat die Polizei am Dienstag zwei mutmaßliche Drogendealer in Offenburg gestellt. Im Fahrzeug der beiden 27-Jährigen wurden mehr als 18 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Sie kamen in Haft.

Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt die Kriminalpolizei Fulda bereits seit Sommer vergangenen Jahres gegen einen 27-jährigen Mann aus der osthessischen Stadt. Im April hätten die Rauschgiftfahnder dann den Hinweis erhalten, dass sich der Fuldaer gemeinsam mit einem gleichaltrigen Mann aus Frankfurt in Spanien Drogen beschafft habe und sich das Duo auf der Rückfahrt nach Deutschland befinde.

Die hessischen Fahnder informierten daraufhin die Landes- und Bundespolizei sowie den Zoll in Baden, um die Verdächtigen bei der Einreise nach Deutschland zu kontrollieren.

Fahrzeug am Grenzübergang Kehl gesichtet

Am Dienstag wurde das Fahrzeug dann um kurz vor Mitternacht am Grenzübergang Straßburg/Kehl gesichtet. Die Verdächtigten missachteten die Anhaltezeichen und flüchteten nach Angaben der Polizei mit gefährlichen Fahrmanövern sowie einer Geschwindigkeit von bis zu 190 Stundenkilometern in Richtung Offenburg.

Nagelgurt stoppt Wagen der Männer

Im Bereich des dortigen Güterbahnhofs wurde das Fahrzeug mit einem Nagelgurt gestoppt, die Männer wurden festgenommen. Im Wagen fanden die Beamten mehr als 18 Kilogramm Marihuana.

Drogen im Wert von etwa 182.000 Euro sichergestellt

Das Rauschgift hätte im Drogenhandel laut Auskunft der Ermittler einen Preis von rund 182.000 Euro erzielt. Zudem wurden in dem Auto noch ein Schlagstock sowie Pfefferspray entdeckt.

Offenburger Polizist verletzt

Noch in der gleichen Nacht wurden die Wohnungen der Männer durchsucht. Dabei wurden in der Wohnung des Fuldaers laut Polizei weitere 600 Gramm Marihuana sowie rund 5.000 Euro Bargeld gefunden. Die Männer kamen in Untersuchungshaft. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter der Offenburger Polizei verletzt.

Symbolfoto: Armin Weigel/dpa

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