Heim kann bezogen werden
Heim kann bezogen werden
Rastatt (red) - Das Flüchtlingsheim in der Niederbühler Weiherstraße kann nach der Behebung des Wasserschadens bezogen werden. Die ersten 35 Personen sollen am kommenden Mittwoch dorthin umziehen, teilte die Stadt Rastatt am Freitag mit.

Eigentlich sollte das parallel zum Gewerbekanal für rund 3,3 Millionen Euro errichtete dreigeschossige Gebäude schon im Oktober vergangenen Jahres bezogen werden. Kurz vor dem geplanten Einzug von 38 Flüchtlingen sorgte jedoch ein Wasserschaden dafür, dass die Räumlichkeiten zunächst nicht nutzbar waren.

Wie damals berichtet, hatte sich offenbar ein Schlauch vom Eckventil des Kaltwasserverteilers im Obergeschoss gelöst. In der Folge hätten sich rund 20 Kubikmeter Wasser ins Haus ergossen, teilte die Stadt damals mit.

Sanierung des Gebäudes abgeschlossen

Nachdem nun die Sanierung des Gebäudes abgeschlossen ist, sollen am kommenden Mittwoch 35 Personen von der Unterkunft in der Kehler Straße nach Niederbühl umziehen. Es handele sich um fünf Alleinerziehende mit fünf Kindern, außerdem 14 Männer und elf Frauen. Die überwiegend bleibeberechtigten Asylbewerber, zu deren Unterbringung die Stadt Rastatt verpflichtet sei, stammten aus Afghanistan, Nigeria, Somalia, Kamerun, Pakistan, Eritrea, Syrien, Georgien, Gambia und dem Iran, teilte die Stadt Rastatt in einer Presseinformation mit.

Landkreis übernimmt die Sozialberatung

Die Sozialberatung der Personen in Anschlussunterbringungen erfolge durch die Integrationsmanager des Landkreises Rastatt, heißt es weiter.

Später sollen Obdachlose einziehen

Das Gebäude verfügt über 21 Einzel- sowie zwölf Doppelzimmer, jedem Bewohner stehen zehn Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Zudem gibt es gemeinschaftlich genutzte Sanitäreinrichtungen sowie Aufenthaltsräume. Sobald das Gebäude nicht mehr für die Anschlussunterbringung von Asylbewerbern benötigt wird, soll es Obdachlosen zur Verfügung stehen und die alte Unterkunft in der Mühlstraße abgerissen werden.

Foto: Stadt Rastatt/Archiv

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