Polizei überwacht Abi-Feiern, um Exzess zu verhindern
Polizei überwacht Abi-Feiern, um Exzess zu verhindern
Karlsruhe (red) - Nachdem im vergangenen Jahr die Abi-Feiern im Karlsruher Schlossgarten die Rettungsdienste an die Grenzen ihrer Kapazität gebracht hatten und die Party von der Polizei beendet werden musste, wollen die Beamten dies in diesem Jahr gleich vorab verhindern. Das teilt das Polizeipräsidium Karlsruhe am Montag mit.

Demnach wollen die Beamten nach den anstehenden Abschlussfeiern am Dienstag und Mittwoch gleich am Eingang zum Schlosspark überprüfen, ob jemand hochprozentige Getränke dabei hat. Gleich mehrere Jugendschutzteams sollen das Gespräch mit den Schülern suchen. Bei Verstößen, aggressivem Verhalten oder entsprechender Alkoholisierung plant die Polizei konsequente Platzverweise. Die Eltern betroffener Minderjähriger sollen ebenfalls informiert werden.

Laut Mitteilung hatten sich im vergangenen Jahr mehrere Hunderte Schüler nach den bestandenen Prüfungen im Schlosspark versammelt. Nicht nur Prüflinge selbst fanden sich dabei ein, auch junge Menschen ohne Bezug zu Schulklausuren gesellten sich dazu, heißt es weiter. Die Feier verlief größtenteils friedlich, allerdings gab es viele stark betrunkene Jugendliche, was die Rettungskräfte stark einspannte. Als der Rettungsdienst mit der Versorgung der alkoholisierten Personen nicht mehr nachkam, mussten schließlich gegen 21 Uhr einige Polizisten die Feierlichkeiten auflösen. Zurück blieb eine nicht unerhebliche Menge Müll, so die Mitteilung weiter.

Foto: H.-C. Dittrich/Archiv/dpa

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