EnBW setzt auf Investitionen
EnBW setzt auf Investitionen
Karlsruhe (lsw) - Mit Plänen für Milliardeninvestitionen stellt sich der Vorstand des Karlsruher Energiekonzerns EnBW am Mittwoch bei der Hauptversammlung den Aktionären. Das Unternehmen wolle zwischen 2021 und 2025 rund zwölf Milliarden Euro investieren.

80 Prozent davon sollen auf Wachstumsfelder wie erneuerbaren Energien oder kritischer Infrastruktur entfallen, hatte Vorstandschef Frank Mastiaux Ende März bei der Vorlage der Jahreszahlen angekündigt. Auch einige Hundert neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Gerade kündigte EnBW die Übernahme des Kölner Telekommunikationsunternehmens Plusnet an.

Beim Ergebnis will EnBW bis 2025 auf mehr als drei Milliarden Euro zulegen. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2018 fielen allerdings durchwachsen aus - vor allem wegen Einmaleffekten im Vorjahr, darunter die Rückzahlung der Kernbrennsteuer und Beteiligungsverkäufe. Bei den erneuerbaren Energien hatten Dürre und Windmangel Bremsspuren hinterlassen.

Der EnBW-Umsatz sank im Vergleich zu 2017 um 6,2 Prozent auf 20,62 Milliarden Euro wegen eines neuen Rechnungslegungsstandards. Der Konzernüberschuss sank um fast 83,7 Prozent auf 334,2 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg dennoch um 2,1 Prozent auf 2,16 Milliarden Euro.

Foto: Marijan Murat/dpa

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