Schulessen: Ruf nach Regio-Lösung
Schulessen: Ruf nach Regio-Lösung
Rastatt (ema) - Im Rastatter Gemeinderat wird der Ruf laut nach einer lokal-regionalen Lösung für die Zubereitung der Mittagessen in der Gustav-Heinemann- und Karlschule.

Auslöser der Debatte ist die Entscheidung des städtischen Verwaltungs- und Finanzausschusses, die Mittagsverpflegung in den beiden Gemeinschaftsschulen an die Firma apetito aus dem westfälischen Rheine zu übertragen.

Zum einen stieß man sich an den langen Wegen und dem anfallenden Müll. Es gab Vorschläge für einen Bezug über die Zentralküche der evangelischen Kirchengemeinde Rastatt oder für Schüler-kochen-für-Schüler-Projekte.

Auftrag musste europaweit ausgeschrieben werden

Bis Ende vergangenen Jahres waren die beiden Gemeinschaftsschulen vom städtischen Martha-Jäger-Haus beliefert worden. Aus vergaberechtlichen Gründen, so die Verwaltung, musste man die Mittagsverpflegung europaweit ausschreiben. Den Zuschlag bis 31. August 2021 (Kosten: 220.000 Euro) bekam das Unternehmen apetito, das bereits seit Januar im Zuge einer beschränkten Ausschreibung als Dienstleister für die beiden Einrichtungen tätig ist.

Den Zeitraum wählte die Verwaltung mit Blick auf die beabsichtigte Einrichtung eines Ganztagsbetriebs an der dann neu errichteten Hans-Thoma-Schule. Bislang noch ausgeklammert ist das Tulla-Gymnasium, das laut Schulamtsleiter Stefan Vogt die Mittagsverpflegung durch eine Firma selbst organisiert.

Foto: Mauderer/Archiv

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