Stadt begründet Umzug des Kinder- und Jugendbüros
Stadt begründet Umzug des Kinder- und Jugendbüros
Baden-Baden (red) - Nachdem am Mittwoch zwei CDU-Stadtratskandidaten (Lars Ramthun und Patricia Schmid) den geplanten Umzug des Kinder- und Jugendbüros in Baden-Baden öffentlich gemacht und kritisiert haben, hat nun die Verwaltung reagiert.

Man habe sich die "Lösung nicht einfach gemacht", heißt es in einer Mitteilung. Seit Monaten beschäftige sich der städtische Fachbereich Bildung und Soziales mit dem Problem fehlender Räume in Schulen.

In der Vincenti-Grundschule würden zwei derzeit noch vom Gymnasium Hohenbaden genutzte Räume dringend für die Ganztagsbetreuung benötigt. Doch auch im Gymnasium Hohenbaden selbst sei es zu eng. Erweiterungsmöglichkeiten des Schulgebäudes würden geprüft.

Raumnutzung als Zwischenlösung fürs Hohenbaden

Da im Innenstadtbereich mit dem Kinder- und Jugendbüro ein Gebäude zur Verfügung stehe, das früher als Schule genutzt wurde, habe die Überlegung nahegelegen, dem Hohenbaden bis zur Schulhauserweiterung dort als Zwischenlösung Räume anzubieten.

Einige Bereiche bleiben vor Ort

Dies bedinge die Verlagerung des Kinder- und Jugendbüros in die Hermannstraße. Die Jugendbegegnungsstätte Jube bleibe in der Stephanienstraße, ebenso könnten "nach jetzigem Stand" Jugendforum und Verein JuBa bleiben. In die Hermannstraße umziehen werde der Bereich Anmeldung und Verwaltung der Kinder-Erlebnis-Wochen und der Infodienst Kita. Der Leiter des Büros als direkter Ansprechpartner für die Jugendlichen werde auch umziehen, behalte aber eine Anlaufstelle in der Jube. Den Jugendlichen habe man im Gespräch klar gemacht, dass keines ihrer Anliegen "wegen des etwas weiteren Wegs untergehen wird".

Foto: Ernst

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