Heißes Training auf dem Wasser
Heißes Training auf dem Wasser
Rheinmünster/Lichtenau (red) - Die Atemschutzträger der Feuerwehren Rheinmünster, Lichtenau und Hügelsheim haben ein aufwendiges Training im Hafen von Straßburg absolviert. Mit dabei waren auch die Bootsführer.

Die Feuerwehrmänner nahmen in Straßburg an der sogenannten Heißausbildung teil. Diese gehört zum wiederkehrenden Training eines Atemschutzgeräteträgers in einer Wärmegewöhnungsanlage. In Straßburg kam dafür eine mobile Übungsanlage zur Brandbekämpfung zum Einsatz, die auf einem Schiff verbaut ist. Dieses Boot wechselt regelmäßig zwischen den Häfen Mannheim und Straßburg und steht unter anderem den freiwilligen Feuerwehren, die entlang des Rheins liegen, als Übungsschiff zur Verfügung.

Bei dem Training waren neben den Atemschutzgeräteträgern auch die Bootsführer involviert, um die Fertigkeiten beim Anlegen an ein Schiff weiter zu festigen. Außerdem konnten die Einsatzkräfte üben, unter Atemschutz mittels Hakenleiter vom eigenen Boot auf das Schiff zu steigen.

Die Übungsanlage besteht aus mehreren Räumen aus Metall, die diverse gasbefeuerte Brandherde beinhalten. Der Einsatzauftrag für die Floriansjünger lautete: Brand im ersten Obergeschoss, vermutlich in der Küche, eine Person vermisst. Unter Atemschutz und mit Löschleitung ging es in niedriger Gangart in das Gebäude, um die vermisste Person zu suchen. Ein Trainer begleitete jeden Trupp, der das Vorgehen beobachtete und Feuerstellen in den Räumen aktivierte. Die Feuerwehr Rheinmünster zieht in einer Mitteilung eine positive Bilanz: "Diese Art der Ausbildung ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Einsatzkräfte auf tatsächliche Brandeinsätze vorzubereiten, da man hierdurch auch mal mit echter Hitze und echtem Feuer in Kontakt kommt."

Foto: Feuerwehr

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