Die Pegel sinken wieder
Die Pegel sinken wieder
Baden-Baden (lsw/red) - Das Hochwasser in Baden-Württemberg hat seinen Höhepunkt überschritten. Zwar stellte die Fähre Plittersdorf am Mittwochmorgen ihren Betrieb ein. Doch das Gröbste ist überstanden: Der Deutsche Wetterdienst hob seine Unwetterwarnung auf.

Laut einer Mitteilung der französischen Regionalverwaltung von Mittwochmorgen wurde die Fährverbindung zwischen Plittersdorf und Seltz wegen des Hochwassers im Rhein auf unbestimmte Zeit eingestellt. In Maxau hatte der Fluss bereits Stunden zuvor den Meldewert von 6,50 Meter überschritten. Am Mittwoch wurde dort um 7.45 Uhr ein Pegelstand von 7,29 Meter gemessen. Allerdings soll der Wasserstand im Rhein im Laufe des Tages wieder sinken.

Dammbruch in Gamshurst

In Achern-Gamshurst war es zu einem Dammbruch der Acher gekommen, worauf auch die Landesstraße 87 teilweise überflutet und halbseitig gesperrt werden musste. Der dortige Pendler-Parkplatz war ebenfalls überflutet worden. Kräfte der Feuerwehr Achern und weitere Gemeindefeuerwehren sowie Kräfte von THW, DLRG und die Hochwasserzüge des Ortenaukreises verstärkten den Damm. Am Abend konnte die Arbeit eingestellt werden, da der Pegel der Acher soweit gesunken war, dass keine weitere Überflutung mehr drohte.

Fallende Pegel

In den kleineren Flüssen Mittelbadens hatte sich die Situation bereits in der Nacht zum Mittwoch entspannt. Bühlot, Oos, Murg und Acher verzeichneten deutlich fallende Pegel.

In Wangen gilt seit der Nacht zu Dienstag Hochwasseralarm. Der Pegel des Flusses Obere Argen sinkt nach Angaben der Stadt. Am frühen Morgen gab es noch keine Angaben dazu, wann der Alarm beendet ist.

Es wird trocken

Mit dem starken Regen dürfte es erst einmal vorbei sein. Nach und nach werde es nun besser, sagte ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes. Den Prognosen der Meteorologen zufolge dürfte es am Mittwoch weitgehend trocken bleiben, letzter Regen werde nur noch für den äußersten Südwesten erwartet. Schon in der Nacht und am Donnerstag soll es dann überall niederschlagsfrei bleiben.

Foto: Nicolas Armer/dpa

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