Erneuter Einsatz an der Murg
Erneuter Einsatz an der Murg
Rastatt (fuv) - Schwäne sind zwar Wasservögel, zu viel des kostbaren Nass' kann aber für die Tiere durchaus gefährlich werden - zumindest für den Schwanennachwuchs. Die drei bereits in der vergangenen Woche vom Vogelschutzbeauftragten des Landkreises Pierre Fingermann gesicherten Schwanennester hatten mit dem gestern stark angestiegenen Murgpegel zu kämpfen, eines musste gar aufgegeben werden. Ein angetriebener Baumstamm hatte das Nest bei der Rheinauer Brücke losgerissen. Das Nest ist zerstört, die bereits geschlüpften, jungen Schwäne konnten gerettet werden. Beim Gedenkstein haben die Vogelschützer ein Strohnest eingerichtet. Das Nest auf Höhe der Feuerwehr ertüchtigten die Tierfreunde mit weiterem Stroh, genauso wie die Schwanennachwuchs-Behausung beim Gewerbekanal; von dort nahm Fingermann eines der "hässlichen Entlein" wegen Unterkühlung unter seine Fittiche. Insgesamt erfreuen elf Jungschwäne die Spaziergänger an der Murg.

Foto: F. Vetter

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