Arbeitgeber rufen zur Wahl auf
Arbeitgeber rufen zur Wahl auf
Stuttgart (lsw) - Die baden-württembergischen Arbeitgeber haben die Bevölkerung zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen. Der Chef des Verbandes Südwestmetall, Stefan Wolf, sagte am Freitag: "Das europäische Projekt, das uns seit vielen Jahrzehnten Frieden und wachsenden Wohlstand beschert, ist gegenwärtig bedroht von Populisten und extremen Kräften an den Rändern des politischen Spektrums."

Wahlberechtigt sind nach einer Schätzung des Statistikamtes bei dem Urnengang am Sonntag rund 8,5 Millionen Menschen im Südwesten. Seit dem Maastrichter Vertrag von 1992 kann jeder EU-Bürger frei entscheiden, ob er an seinem derzeitigen Wohnort oder in seinem Heimatland seine Stimme für die Europawahl abgeben will.

40 Parteien und politische Vereinigungen

Wahlaufrufe aus dem Arbeitgeberlager im Südwesten sind äußerst selten. Der Chef von Südwesttextil, Bodo Bölzle sagte, die Europäische Union habe 70 Jahre Frieden, Freizügigkeit, sozialen Ausgleich und damit ein besseres Leben ermöglicht.

"Gerade angesichts der geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre ist ein starkes, einiges und handlungsfähiges Europa unabdingbar", erklärte Heinrich Baumann vom Landesverband der Industrie.

Zur Europawahl sind 40 Parteien und politische Vereinigungen zugelassen.

Symbolfoto: Horst Ossinger/dpa

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